Saverdun (Ariège, Frankreich) 22. April 2026
Wie wir durch La Dépêche du Midi erfahren habenn, ist in der Nacht vom Dienstag, dem 21. auf Mittwoch, den 22. April 2026, auf dem Gelände des Zuschlagstoffunternehmens Denjean in Saverdun im Departement Ariège ein Großbrand ausgebrochen . Diese Information wurde von der Staatsanwaltschaft und der Präfektur gegenüber Actu Occitanie bestätigt.
„43 Feuerwehrleute und 11 Fahrzeuge“ der Feuerwehr und Rettungsdienste des Departements Ariège (SDIS 09) wurden zu dem Einsatzort entsandt, wie die Präfektur gegenüber Actu Occitanie mitteilte. […]

Dank des schnellen und effizienten Einsatzes von fast
50 Feuerwehrleuten, Rettungskräften und Sicherheitskräften gab es keine Opfer“, erklärte der Bürgermeister von Saverdun, Philippe Calleja. „Nach den uns vorliegenden Informationen wird von Brandstiftung ausgegangen. Wir werden die Ergebnisse der Ermittlungen abwarten, bevor wir uns dazu äußern. Sollte sich diese Vermutung jedoch bestätigen, würden wir jegliche Anwendung von Gewalt verurteilen.“
Von Actu Occitanie dazu befragt, äußerte sich das Unternehmen Denjean nicht zur Dauer der Stilllegung der Anlagen und zur vorübergehenden Arbeitslosigkeit seiner Mitarbeiter.
Und in einem weiteren Artikel derselben Zeitung heißt es: „Zwar gab es bei dem Brand keine Opfer, doch hat dieser die Anlagen schwer beschädigt.“
Die „Gazette ariégeoise“ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe, dass „[…] der Gemeindeverband Portes d’Ariège Pyrénées durch seinen Präsidenten Jean-Philippe Sannac mitteilte, dass ‚ein Großbrand, der auf mehrere gleichzeitig ausgebrochene Feuer zurückzuführen ist, die Anlagen von Denjean Granulats vollständig zerstört hat […] Der Staatsanwalt Olivier Mouysset erklärte seinerseits, dass in der vergangenen Nacht ein Ermittlungsverfahren „wegen organisierter Zerstörung fremden Eigentums durch eine für Personen gefährliche Methode“ eingeleitet wurde, nachdem Förderbänder von großen Baggern in Steinbrüchen, die Zuschlagstoffe produzieren, in Brand gesetzt worden waren.
Die Ermittlungen wurden der Ermittlungsabteilung von Toulouse und der Ermittlungsbrigade von Pamiers übertragen, die gemeinsam daran arbeiten werden. „Nach dem Stand der ersten vor Ort gewonnenen Erkenntnisse, die unter Zeitdruck ermittelt wurden, scheint der Verdacht auf einen Unfall ausgeschlossen werden zu können“, fügt der Richter aus Fux hinzu. „Es werden nun alle Mittel eingesetzt, um die genauen Ursachen des Brandes sowie die Verantwortlichen zu ermitteln und so so schnell wie möglich die Wahrheit ans Licht zu bringen“ […]“.
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